Die Sommerhitze macht Wohnräume schnell zur Sauna. Mit einfachen Alltagsgegenständen lässt sich Abhilfe schaffen. Eine selbstgebaute Klimaanlage kann helfen, die Temperatur um einige Grad zu senken – und das ohne teure Geräte.
Selbstgebaute Klimaanlage: Nötige Utensilien
Wer sein Zuhause im Sommer etwas abkühlen will, muss nicht zwingend eine Klimaanlage anschaffen. Denn ein paar Grad weniger erreicht man auch mit einem selbst gebauten Modell. Alles, was man dafür braucht, sind ein Handtuch, ein Kleiderbügel, eine Schüssel und ein Ventilator.
Klimaanlage selbst bauen: Einfache Anleitung
Wer die nötigen Utensilien bereitgelegt hat, muss nur noch einige einfache Schritte befolgen:
- Das Handtuch mit Wasser befeuchten.
- Das Tuch über einen Kleiderbügel hängen und diesen in einem Raum aufhängen.
- Die Schüssel darunter stellen und das Ende des Handtuchs in die Schüssel hängen.
- Den Ventilator davor platzieren und einschalten – fertig.
Statt eines Kleiderbügels tut es übrigens auch ein Stuhl, auf den man das nasse Tuch hängt.
Wie funktioniert die selbstgebaute Klimaanlage?
Klar: Eine selbst gebaute Klimaanlage bringt nicht dieselbe Leistung wie ein teures Gerät. Aber sie ist durchaus in der Lage, die Temperatur im Raum um einige Grad zu senken. Im Sommer kann das durchaus den Unterschied zwischen angenehmer Wärme und unerträglicher Hitze machen. Durch die Verdunstung des Wassers im Handtuch entsteht Kälte, die vom Ventilator in den Raum geblasen wird. Durch die Bewegung der Luft erscheint diese zusätzlich kühler. Die Schüssel unter dem Handtuch fängt herunterlaufendes Wasser auf.
Hitzewelle in Deutschland: Rekordtemperaturen erwartet
Kaum ist die erste Hitzewelle geschafft, rückt schon die nächste näher: Experten zufolge soll die kommende Woche an das letzte Hitze-Wochenende mit Rekordtemperaturen von über 41 Grad anknüpfen. Für viele werden derartige Temperaturen zur echten Belastungsprobe – vor allem für ältere Menschen oder jene, die in backofenheißen Dachgeschosswohnungen ausharren müssen.
Hitze: Die wichtigsten Fragen und Antworten
Wie entsteht Hitze?
Hitze kann durch Sonneneinstrahlung, hohe Umgebungstemperaturen oder andere Faktoren verursacht werden.
Welche Auswirkungen kann Hitze auf den Körper haben?
Übermäßige Hitze kann zu verschiedenen gesundheitlichen Problemen führen, wie Hitzeerschöpfung, Hitzschlag, Dehydration, Sonnenbrand und Hitzekrämpfen. Es kann auch bestehende gesundheitliche Bedingungen verschlimmern.
Wie erkenne ich die Anzeichen von Hitzeerschöpfung oder Hitzschlag?
Zu den Anzeichen von Hitzeerschöpfung gehören Müdigkeit, Schwäche, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit und kalte, feuchte Haut. Hitzschlag wird durch hohe Körpertemperatur, Rötung der Haut, schnellen Herzschlag, Verwirrtheit und möglicherweise Bewusstlosigkeit gekennzeichnet. Wenn diese Symptome auftreten, sollte sofort medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden.
Welche Risikogruppen sind besonders anfällig für Hitzeschäden?
Bestimmte Personengruppen sind besonders gefährdet, unter den Auswirkungen der Hitze zu leiden. Dazu gehören ältere Menschen, Säuglinge und Kleinkinder, Personen mit chronischen Erkrankungen, Menschen, die schwanger sind, und Personen, die bestimmte Medikamente einnehmen, die ihre Fähigkeit zur Thermoregulation beeinflussen können.
Wie kann ich mich vor der Hitze schützen?
Es gibt mehrere Möglichkeiten, sich vor den Auswirkungen der Hitze zu schützen. Dazu gehören das Tragen leichter, luftdurchlässiger Kleidung, das Vermeiden von direkter Sonneneinstrahlung, das Trinken von ausreichend Wasser, das Aufsuchen kühlerer Orte wie klimatisierte Räume oder Schatten, und das Vermeiden von anstrengender körperlicher Aktivität.



