Ein Krebsmediziner legt sich mit einem globalen Pharmakonzern an. Im Zentrum des Konflikts steht das Krebsmedikament Keytruda, das Milliardenumsätze generiert. Der Arzt wirft dem Unternehmen vor, die Dosierung des Mittels bewusst zu hoch anzusetzen, um höhere Gewinne zu erzielen.
Der Mediziner, Dr. Goldstein, argumentiert, dass eine niedrigere Dosis von Keytruda für viele Patienten ausreichend wirksam sei. Dies würde nicht nur Nebenwirkungen reduzieren, sondern auch die Behandlungskosten senken. Der Pharmakonzern weist die Vorwürfe zurück und verweist auf die Zulassungsstudien.
Der Fall zeigt exemplarisch den Kampf eines Einzelnen gegen die Macht der Pharmaindustrie. Goldstein hat bereits Unterstützung von anderen Ärzten und Patientenorganisationen erhalten. Der Ausgang des Streits könnte weitreichende Folgen für die Preisgestaltung und Dosierung von Krebsmedikamenten haben.



