Besuch im Menopause-Zentrum: Wechseljahre mit Anfang 40?
Menopause-Zentrum: Wechseljahre mit Anfang 40?

Besuch im Menopause-Zentrum: Wechseljahre mit Anfang 40?

Berlin/Frankfurt. Zwischen Job, Kindern und Schlafmangel fragte ich mich: Stress oder Wechseljahre? Ein Besuch im Menopause-Zentrum brachte endlich Antworten. Von Anne-Kathrin Neuberg-Vural, Redakteurin im Ressort Leben

Ich bin 42 Jahre alt, habe zwei Kinder, einen fordernden Job – und seit einiger Zeit das Gefühl, mein Körper und mein Geist spielen plötzlich nach eigenen Regeln. Meine Periode kommt zwar noch so gut wie regelmäßig, aber sie ist stärker geworden. Dazu Schlafstörungen, innere Unruhe, Konzentrationsprobleme, Hitzewellen und Gelenkprobleme. Lange habe ich mir eingeredet: „Das ist der Stress, normal für die Rushhour des Lebens.“ Gleichzeitig überkam mich das leise Gefühl: Bin ich vielleicht in der Perimenopause?

Bei meiner niedergelassenen Gynäkologin kam ich damit nicht wirklich weiter. Zwischen Krebsvorsorge, Schwangerschaftsbetreuung und vollem Wartezimmer blieb kaum Zeit, meine Fragen in Ruhe zu besprechen. Frauenärztin Dr. Agnes Jacobs hat selbst vier Jahre in einer Praxis mit Kassensitz gearbeitet. Dort habe sie pro Patientin maximal zehn bis 15 Minuten Zeit gehabt – für Wechseljahre als komplexes Thema sei das schlicht zu wenig. Ihr Angebot: „Kommen Sie ins private Menopause-Zentrum nach Frankfurt, in dem ich nun arbeite, und lassen Sie mal gründlich prüfen, was los ist.“

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Was die Ergebnisse aus Bluttest und Gespräch am Ende über meinen Körper verraten würden, hätte ich so nicht erwartet. Auch interessant: Leaky-Gut-Syndrom durch Wechseljahre: Dank dieser Taktik ist Melanie symptomfrei. Unerkannte Wechseljahre mit 37: Jeder Tag „ein krasser Kraftakt“. Beziehungskiller Wechseljahre: „Nichts war mehr gut genug“.

Im Menopause-Zentrum: Endlich nimmt sich ein Arzt Zeit für mich. Die Untersuchung umfasste eine ausführliche Anamnese, Hormonstatus und individuelle Beratung. Das Ergebnis: Ich bin tatsächlich in der Perimenopause, obwohl meine Periode noch regelmäßig ist. Die Behandlung umfasst nun Hormontherapie und Lebensstilanpassungen.

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