Das Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam hat ein neues Zentrum für operative Kinder- und Jugendmedizin eröffnet. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, werden dort die Kompetenzen aller medizinischen Fachbereiche für die operative Behandlung von Kindern und Jugendlichen gebündelt.
Interdisziplinäre Zusammenarbeit für beste Versorgung
Im neuen Zentrum arbeiten Kinder- und Jugendchirurgen eng mit Experten aus der Augenheilkunde, Gynäkologie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Handchirurgie, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Traumatologie, Urologie, Anästhesie und Radiologie zusammen. Dadurch sei eine „ganzheitliche, möglichst schonende Behandlung nach modernsten medizinischen Standards“ möglich, so das Klinikum.
Spezifisches Fachwissen und Erfahrung
Petra Degenhardt, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendchirurgie, betont: „Die Behandlung von Kindern und Jugendlichen erfordert spezifisches Fachwissen, viel Erfahrung und eine enge Abstimmung zwischen den verschiedenen medizinischen Disziplinen.“ Mit dem Zentrum würden die Voraussetzungen geschaffen, um eine bestmögliche operative Versorgung aus einer Hand zu ermöglichen.
Operative Eingriffe und Narkosen sollen gebündelt werden, sofern medizinisch sinnvoll und möglich. Die Kinderanästhesie garantiert ein zuverlässiges Schmerzmanagement vor, während und nach einer Operation.
Kindgerechte Räume und Intensivstation
Die Räume des Zentrums sind speziell auf Kinder und Jugendliche abgestimmt. Zudem steht im Klinikum die einzige Kinder-Intensivstation im Land Brandenburg zur Verfügung.
Transitionssprechstunden für nahtlosen Übergang
Für den Übergang in die Erwachsenenmedizin bietet das Zentrum spezielle Transitionssprechstunden an. Diese sollen eine kontinuierliche optimale Betreuung über die Kinder- und Jugendmedizin hinaus sicherstellen.



