Patrice Aminati (31) hat ein niederschmetterndes Gesundheitsupdate gegeben. Bei der Influencerin, die seit drei Jahren gegen schwarzen Hautkrebs kämpft, schlägt die aktuelle Therapie bei einigen Metastasen nicht an. Dies teilte sie ihren 236.000 Followern in einer Instagram-Story mit. „Leider schlägt die Therapie bei manchen Metastasen nicht an“, schrieb sie. „Das wurde beim letzten MRT zweifelsfrei festgestellt.“
Zusätzliche Bestrahlung notwendig
Die Mutter der dreijährigen Tochter Charly Malika befindet sich im Krebsstadium 4, ihre Krankheit ist nicht mehr heilbar. Wie beinahe jeden Tag war sie auch am Dienstag wieder in der Berliner Uniklinik zur Untersuchung. Wegen der MRT-Ergebnisse sei „eine zusätzliche Therapie notwendig, in dem Fall Bestrahlungen“, so Aminati weiter. Das ständige Hoffen und Bangen zermürbt sie. „Fragt nicht, wie es mir geht. Ich bin so müde, 3 Jahre, 3 Monate. Diese Sch....! Man ist einfach ausgebrannt.“
„Kraft ist endlich“
Auch die beste Unterstützung durch Freunde oder Familie helfe da nichts. „Diesen Rucksack, der schwerer und schwerer wird, den muss man alleine tragen.“ Vor jeder neuen Therapie werde überlegt, „ob das wirklich Sinn macht oder nur eine zusätzliche Belastung für den Körper ist“. „Denn Kraft ist endlich.“
Hoffnung durch Mitpatientin
Ihr hilft ein Zitat einer Mitpatientin, die ihr Mut machen wollte. Die habe ihr gesagt: „Solange die Ärzte noch therapieren wollen, haben sie Hoffnung.“ Das motiviere sie, sagt Aminati. „Und so lange halte ich mich an allem Schönen fest, an jeder lieben Nachricht, jeder aufmerksamen Geste. Ich wünschte, wir säßen nicht in diesem beschissenen Boot, in dem niemand sitzen will. Fuck Cancer!“



