Manuela Schwesig hat auf der YES!CON, der größten deutschen Krebs-Convention, über ihre eigene Krebserkrankung gesprochen und den Fortschritten in der Krebsforschung große Hoffnung zugesprochen. Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern betonte im Interview mit FUNKE-Reporter Robin Amberg, wie wichtig Solidarität und offene Kommunikation im Umgang mit der Diagnose sind.
Schwesig: „Das macht mir wirklich wahnsinnig Hoffnung“
„Ich bin 2019 selbst an Krebs erkrankt. Das war für meine Familie und mich eine schwere Zeit. Damals habe ich die Initiative yeswecan!cer kennengelernt, durfte als Erste den Ring of Courage entgegennehmen und mich hat von Anfang an die Kraft angesprochen, die in dieser Initiative steckt“, sagte die SPD-Politikerin. Die Gemeinschaft, die Betroffene, Angehörige, Mediziner und Unterstützer zusammenbringt, gebe Kraft und Mut im Umgang mit der Krankheit.
Schwesig hob hervor, dass der Austausch mit anderen Betroffenen helfen könne, Ängste zu überwinden und neue Zuversicht zu gewinnen. Die YES!CON leiste dabei einen wichtigen Beitrag, indem sie Raum für Begegnungen und Gespräche schaffe. „Mir macht wirklich wahnsinnig Hoffnung, wie viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Krebsforschung engagiert sind und wie viel sich in den vergangenen Jahren getan hat. Fast täglich gibt es neue Entwicklungen. Das ist eine enorme Kraft, deshalb unterstütze ich, dass wir diese Forschung weiter intensivieren. Mein Anliegen ist außerdem, dass jede Patientin und jeder Patient Zugang zu den neuesten Therapien erhält“, betonte sie.
Initiative „STUDIEN WIRKEN“ für mehr Bekanntheit klinischer Studien
Die Ministerpräsidentin verwies auf die bundesweite Initiative „STUDIEN WIRKEN“, die klinische Studien bekannter machen und ihre Bedeutung stärken möchte. Sie setzt sich dafür ein, dass alle Patienten Zugang zu den neuesten Therapien erhalten, unabhängig von ihrem Wohnort. Im Gespräch mit FUNKE-Reporter Robin Amberg sprach Schwesig auch gesellschaftspolitische Themen an und warb für Solidarität mit kranken und benachteiligten Menschen. „Niemand sollte den Kampf gegen Krebs allein bewältigen müssen“, so ihre Botschaft.
Die YES!CON findet jährlich statt und bringt Betroffene, Angehörige, Mediziner und Forscher zusammen. Schwesig unterstützt die Convention seit der ersten Stunde. Das vollständige Interview ist auf den Plattformen der FUNKE Mediengruppe verfügbar.



