Der Sommer in Deutschland zeigt sich oft von seiner wechselhaften Seite: Erst brütende Hitze, dann plötzliche Kälte. Diese raschen Temperaturwechsel setzen dem Körper stark zu und können gesundheitliche Folgen haben. Besonders ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen leiden unter den extremen Schwankungen. Doch mit den richtigen Maßnahmen können Sie Ihren Körper schützen und Risiken minimieren.
Wie reagiert der Körper auf Temperaturschwankungen?
Unser Kreislauf und Stoffwechsel müssen sich ständig anpassen. Laut der Handelskrankenkasse hkk birgt jeder Wetterumschwung ein erhöhtes Erkältungsrisiko. Bei plötzlicher Kälte reduziert der Körper die Durchblutung in Armen und Beinen, um Wärmeverlust zu vermeiden. Die Folge: kalte Hände, Füße und eine frostige Nase. In diesen schlechter durchbluteten Regionen stehen weniger Abwehrzellen bereit, sodass Erkältungsviren leichtes Spiel haben.
Auch ein erneuter Temperaturanstieg kann problematisch sein. Bei Hitze beginnt der Körper zu schwitzen, und Zugluft oder klimatisierte Räume führen dazu, dass die Durchblutung heruntergefahren wird. Das begünstigt ebenfalls Erkältungen.
Kreislauf unter Druck
Um die Körpertemperatur zu regulieren, weiten oder verengen sich die Blutgefäße. Bei schnellen Temperaturwechseln ist das eine echte Herausforderung. Der Blutdruck verändert sich rasant, was Schwindel und sogar Schlafstörungen auslösen kann. Besonders ältere und kranke Menschen sind betroffen.
So bereiten Sie sich richtig vor
Die Wahl der richtigen Kleidung ist entscheidend. Der Zwiebellook mit mehreren Schichten ermöglicht es, schnell auf Temperaturänderungen zu reagieren. Im Sommer sollte man stets einen Regenschirm oder ein Regencape dabei haben, um bei plötzlichen Schauern nicht durchnässt auszukühlen.
Training für den Körper
Regelmäßige Wechselduschen, Saunagänge und Kneipp-Bäder helfen, den Körper an Temperaturwechsel zu gewöhnen. Besonders empfehlenswert sind Kneipp-Gänge: Dabei schreitet man langsam durch kaltes, knöchel- bis knietiefes Wasser. Auch kalte Duschen für die Unterarme sind eine schonende Methode.
Ernährung und Flüssigkeit
Bei schwankenden Temperaturen sollte der Körper nicht mit fettigem, schwer verdaulichem Essen belastet werden. Leichte Salate, Obst und Fisch sind ideal. Wichtig ist ausreichend Flüssigkeit: zwei bis drei Liter Wasser am Tag, gerne mit einem Schuss Zitronensaft oder als lauwarmer Tee.
Mit diesen Tipps können Sie die wechselhafte Sommerzeit gesund überstehen und Ihr Wohlbefinden steigern.



