14-Jährige in Wien wegen Mordes an 64-Jähriger verurteilt
14-Jährige wegen Mordes an 64-Jähriger verurteilt

In Österreich ist eine 14-jährige Jugendliche wegen Mordes zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren verurteilt worden. Das Landesgericht Wien sah es als erwiesen an, dass das Mädchen eine 64 Jahre alte Frau auf einem Friedhof mit mehr als 80 Messerstichen getötet hatte. Zusätzlich wurde die Verurteilte in ein forensisch-therapeutisches Zentrum eingewiesen.

Hintergrund der Tat

Die seit Jahren mit psychischen Problemen kämpfende Jugendliche hatte laut Ermittlungen aufgrund von Tötungsfantasien auf die ihr völlig unbekannte Frau mit einem Klappmesser eingestochen. Die 64-Jährige starb noch am Tatort. Das Urteil ist rechtskräftig.

„Ich entschuldige mich, was ich der Frau angetan habe“, sagte die 14-Jährige laut Nachrichtenagentur APA vor der Urteilsverkündung. „Ich bereue es sehr, ein Leben genommen zu haben.“

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Details der Tat

Mit Mordgedanken sei sie im Februar auf einem Wiener Friedhof auf Opfersuche gegangen, so die Angeklagte vor Gericht. Sie attackierte die 64-Jährige von hinten. Dem bald wehrlosen Opfer fügte sie 82 Stich- und Schnittverletzungen zu, vor allem im Kopf- und Halsbereich. Danach machte die Jugendliche noch Fotos vom Leichnam und verschickte sie. „Ich wollte, dass meine Freunde wissen, dass ich ins Gefängnis gehe“, sagte die 14-jährige Österreicherin. Schließlich rief sie selbst die Polizei.

Die Teenagerin sagte vor Gericht auch, dass sie fast täglich Gewaltvideos und Filme über Serienkiller konsumiert habe. „Das hat mir einen Kick gegeben“, sagte sie.

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