18-Jähriger Raser in Berlin: Chaos und Angriff auf Polizei
18-Jähriger Raser in Berlin: Chaos und Angriff

Ein 18 Jahre alter Raser hat am Mittwochnachmittag in Berlin-Gesundbrunnen für gefährliche Szenen im Straßenverkehr gesorgt. Der junge Mann raste mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch den dichten Verkehr, wechselte sprunghaft die Fahrstreifen und beschleunigte immer wieder. Autofahrer mussten stark bremsen oder ausweichen, um Kollisionen zu vermeiden. Beinahe kam es zu einem Zusammenstoß mit einem Radfahrer, wie die Polizei mitteilte.

Festnahme mit Widerstand

An der Kreuzung Brunnenstraße/Gustav-Meyer-Allee gelang es den Zivilkräften, den 18-Jährigen zu stoppen. Doch der Raser leistete erheblichen Widerstand und griff die Einsatzkräfte an. Die Beamten mussten den jungen Mann zu Boden bringen und fesseln. Dabei erlitten drei Polizisten leichte Verletzungen. Eine Polizeibeamtin musste ihren Dienst vorzeitig beenden.

Kein Führerschein, vorläufige Freilassung

Der 18-Jährige konnte bei der Kontrolle keinen Führerschein vorlegen. Nach der vorläufigen Festnahme wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte dauern an.

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