71-Jähriger stirbt bei Angeltour auf Brandenburger Stolpsee
Angeltour endet tödlich: Mann stirbt auf Stolpsee

Ein 71 Jahre alter Mann ist am Mittwochmittag bei einer Angeltour auf dem Stolpsee im Landkreis Oberhavel ums Leben gekommen. Wie eine Polizeisprecherin mitteilte, kenterte das Sportboot, in dem sich der Mann zusammen mit einem 68-jährigen Begleiter befand, während der Fahrt. Der ältere der beiden Angler war im Bugbereich damit beschäftigt, den Anker zu setzen, als sich das Boot plötzlich überschlug und beide Insassen ins Wasser stürzten.

Begleiter überlebt unverletzt – Todesursache noch unklar

Der 68-jährige Begleiter konnte sich offenbar aus eigener Kraft ans Ufer retten und blieb unverletzt. Für den 71-Jährigen kam jedoch jede Hilfe zu spät. Die genaue Todesursache ist nach Angaben der Polizei noch nicht abschließend geklärt. Es sei derzeit nicht bekannt, ob der Mann ertrunken ist oder durch andere Umstände zu Tode kam. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um den genauen Hergang des Unglücks zu rekonstruieren.

Ermittlungen der Polizei laufen

Die Polizei bittet mögliche Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise geben können, sich zu melden. Der Stolpsee ist ein beliebtes Angelrevier in der Region. Der Vorfall ereignete sich am Mittwochmittag, die genaue Uhrzeit wurde nicht mitgeteilt. Die Behörden warnen in diesem Zusammenhang vor den Gefahren beim Ankern in Sportbooten und empfehlen, stets eine Schwimmweste zu tragen und die Sicherheitsvorkehrungen an Bord zu beachten.

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