Berlin: Neues Kriminalinstitut für 190 Mio. Euro in Johannisthal
Berlin baut neues Kriminalinstitut für 190 Mio. Euro

Die Berliner Polizei bekommt ein neues Kriminaltechnisches Institut (KTI). Der Neubau entsteht in Johannisthal auf dem Gelände Groß-Berliner Damm 78 und kostet 190 Millionen Euro. Das Geld stammt aus dem Sondervermögen Infrastruktur des Bundes, wie Innensenatorin Iris Spranger (SPD) mitteilte.

Modernisierung für die Sicherheit der Hauptstadt

„Der Neubau ist essenziell für eine moderne Kriminalitätsbekämpfung und die Sicherheit in der Hauptstadt“, erklärte Spranger. Das derzeitige Gebäude des KTI am Tempelhofer Damm in Tempelhof sei nicht mehr ausreichend für die hohen Anforderungen an die kriminaltechnische Arbeit. Laborkapazitäten und technische Infrastruktur reichten nicht mehr aus.

Die Umsetzung des Neubaus erfolgt durch die landeseigene Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM). Die Finanzierung wird über das Sondervermögen Infrastruktur des Bundes bereitgestellt.

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Dringlichkeit durch aktuelle Bedrohungen

„Anschläge auf die Berliner Stromversorgung machen deutlich, welche dramatischen Folgen ein derartiger Anschlag auf die Lebenssituation der Berlinerinnen und Berliner haben kann“, so Spranger weiter. Daher sei der Neubau dringend notwendig, um die kriminaltechnische Expertise zu stärken und auf aktuelle Bedrohungslagen reagieren zu können.

Das KTI ist für die Spurensicherung und -analyse zuständig und spielt eine zentrale Rolle bei der Aufklärung von Straftaten. Mit dem Umzug nach Johannisthal sollen die Arbeitsbedingungen verbessert und die Effizienz gesteigert werden.

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