In der Nacht zu Sonntag hat ein Feuer ein Geschäftshaus im Berliner Ortsteil Britz im Süden Neuköllns weitgehend zerstört. Die Berliner Polizei ermittelt nun wegen möglicher Brandstiftung. Das Gebäude an der Mohriner Allee in einem Gewerbegebiet brannte nahezu vollständig aus, Fenster und Teile der Glasfassade stürzten ein.
Polizei prüft Brandstiftung
„Derzeit ermitteln wir in Richtung Brandstiftung“, sagte eine Polizeisprecherin auf Nachfrage des Tagesspiegels. Ob das Feuer vorsätzlich oder fahrlässig gelegt wurde, sei Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Das Erdgeschoss des Gebäudes brannte den Angaben zufolge vollständig aus. Zuvor hatte die „B.Z.“ über den Vorfall berichtet.
Entgegen ersten Informationen der „B.Z.“ bestätigte die Sprecherin nicht, dass es eine Explosion gegeben habe. Die genaue Ursache des Brandes wird noch untersucht.
Zwei Personen im Gebäude – unverletzt
Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs hielten sich zwei Personen in dem Gebäude auf. Sie blieben unverletzt. Laut „B.Z.“ berichteten sie, ein Klirren gehört zu haben. Anschließend sei ein weißes oder silbernes Auto von der Mohriner Allee nach links auf den Buckower Damm davongefahren. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die Hinweise zu dem Fahrzeug geben können.
Feuerwehr im Großeinsatz
Die Feuerwehr war mit insgesamt 32 Kräften für etwa drei Stunden im Einsatz. Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der Brandausbreitung als schwierig. Die genaue Schadenshöhe ist noch nicht bekannt.



