Brandalarm bei Fusion-Festival: Polizei ermittelt nach Evakuierung
Brandalarm bei Fusion-Festival: Polizei ermittelt

Nach einem Brand nahe dem Fusion-Festival an der Mecklenburgischen Seenplatte hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Die Brandursache ist noch unbekannt. Eine fahrlässige Herbeiführung des Feuers außerhalb des Festivalgeländes könne nicht ausgeschlossen werden, teilte die Polizei mit.

Feuer auf 3000 Quadratmetern

Nach derzeitigen Erkenntnissen brannte es auf einer Gesamtfläche von rund 3000 Quadratmetern. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 7.500 Euro an Wald und Flur beziffert. Personenschäden waren nicht bekannt. Das Feuer konnte vollständig gelöscht werden und griff nicht auf das Festivalgelände über.

Evakuierung und Wiederaufnahme

Am Abend wurden kurzzeitig Zehntausende Besucher wegen der Flammen nahe dem Gelände evakuiert. Nach Angaben des Veranstalters verlief die Evakuierung erfolgreich. Nach rund drei Stunden ging die Veranstaltung weiter, wie die Polizei mitteilte. Die Durchsage „Das Feuer ist gelöscht!“ sorgte für Erleichterung.

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Das Fusion-Festival

Seit Mittwochmorgen hatten sich die Zeltplätze auf dem Gelände des jährlich veranstalteten Fusion-Festivals gut gefüllt. Auf rund 40 Bühnen und Spielstätten verbindet das Festival Techno, Rock, Pop und viele andere Musikstile mit Theater und politischer Bildung. Noch bis Sonntag sollen mehr als 3.300 Künstlerinnen und Künstler auftreten. Die Veranstalter erwarten rund 65.000 Besucherinnen und Besucher.

Hitzewelle und Zukunftspläne

In diesem Jahr sind die Festivalgänger hohen Temperaturen ausgesetzt. Am Wochenende erwartet der Deutsche Wetterdienst zwischen 36 und 39 Grad. Das Festivalprogramm läuft planmäßig weiter. 2027 legt die Fusion eine Pause ein, 2028 soll das Festival wieder ausgetragen werden.

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