Ermittlungen gegen Brandenburger Polizisten wegen NS-Symbol auf Partyfoto
Ermittlungen gegen Polizisten wegen NS-Symbol eingeleitet

Ermittlungen gegen Polizeibeamten wegen NS-Symbolik

Die Polizei Brandenburg hat strafrechtliche Ermittlungen gegen einen Polizeibeamten eingeleitet, der auf einem Partyfoto mit einer verbotenen NS-Darstellung im Hintergrund zu sehen sein soll. Das berichtet die „Lausitzer Rundschau“ unter Berufung auf mehrere Fotos, deren Echtheit die Zeitung überprüft habe.

Das Bild entstand demnach im Mai im Elbe-Elster-Kreis. Im Hintergrund ist ein Bild mit einem Hakenkreuz und einem Soldaten zu erkennen. Das Polizeipräsidium in Potsdam bestätigte die Ermittlungen und teilte mit: „Wir nehmen den Sachverhalt sehr ernst und haben umgehend strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.“ Zudem werde die Einleitung eines Disziplinarverfahrens geprüft.

Beamter bestreitet Vorwurf

Der betroffene Polizist wies die Vorwürfe zurück. Laut „Lausitzer Rundschau“ sagte er, er habe sich nie vor einer Hakenkreuzdarstellung fotografieren lassen. Die Ermittlungen stehen nach Angaben der Polizei noch am Anfang. Die Aufnahmen liegen den Ermittlern vor. Zu weiteren Fragen äußerte sich die Behörde mit Verweis auf das laufende Verfahren nicht.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration
Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram