Am 14. Verhandlungstag im Mordprozess um den getöteten Fabian stehen die ersten Ermittlungen im Mittelpunkt. Wie BILD-Reporter Johannes Schmitz berichtet, sagen heute ausschließlich Polizeibeamte aus, die früh in die Ermittlungen eingebunden waren. Der Schwerpunkt liegt auf dem Leichenfund und den ersten Stunden der Ermittlungen in Klein Upahl.
Zeugenaussagen der Polizeibeamten
Die Beamten, die heute vor Gericht aussagen, waren unmittelbar nach der Entdeckung der Leiche des achtjährigen Fabian in Klein Upahl im Landkreis Ludwigslust-Parchim tätig. Sie dokumentierten den Tatort und sicherten erste Spuren. Ihre Aussagen sollen klären, wie die Ermittlungen unmittelbar nach dem Fund verliefen und welche Erkenntnisse in den ersten Stunden gewonnen wurden.
Bereits zuvor hatten andere Zeugen, darunter die Mutter des Jungen und Nachbarn, vor Gericht ausgesagt. Der Prozess läuft seit mehreren Wochen vor dem Landgericht Schwerin. Die Anklage wirft der 30-jährigen Gina H. vor, den Jungen getötet zu haben. Als Motiv nennt die Staatsanwaltschaft, dass sie sich für ihren Sohn entschieden habe – eine Aussage, die am 13. Prozesstag thematisiert wurde.
Bedeutung des 14. Prozesstags
Die heutigen Aussagen gelten als entscheidend, um die Glaubwürdigkeit der bisherigen Beweiskette zu untermauern. Insbesondere die genaue Dokumentation des Leichenfundorts und der ersten Ermittlungsschritte könnte Aufschluss über mögliche Tatabläufe geben. Der Prozess wird voraussichtlich noch mehrere Wochen dauern.
BILD berichtet kontinuierlich über den Fall. Bereits in den vergangenen Tagen wurden unter anderem die Aussage einer Polizistin zum Alibi des Vaters und die Frage nach einem Foto aus dem Handy der Angeklagten thematisiert. Am 14. Prozesstag stehen nun die Polizeibeamten im Fokus, die die ersten Stunden nach dem Fund prägten.



