Neue Erkenntnisse im Fall Fabian
Im Mordfall des 19-jährigen Fabian aus Mecklenburg-Vorpommern gibt es neue Details zur mutmaßlichen Täterin Gina H. Die 25-Jährige soll ein Netzwerk von Männern aufgebaut haben, die sie über Dating-Plattformen kennenlernte und manipulierte. Laut Ermittlern könnte sie so ihre Taten vorbereitet haben.
Manipulation über Dating-Apps
Gina H. nutzte offenbar mehrere Profile auf verschiedenen Dating-Plattformen, um Männer kennenzulernen. Sie gab sich als sympathische und interessierte Partnerin aus, um Vertrauen zu gewinnen. Die Männer wurden dann in ihr Umfeld gelockt, wo sie angeblich ausgeraubt oder sogar getötet wurden. Die Polizei ermittelt, ob weitere Opfer existieren.
Das Liebesnetzwerk
Ermittler sprechen von einem regelrechten Liebesnetzwerk, das Gina H. aufgebaut haben soll. Sie pflegte gleichzeitig mehrere Beziehungen, die sie geschickt gegeneinander ausspielte. Einer der Männer, der überlebt hat, berichtete von Drohungen und Erpressung. Die Staatsanwaltschaft prüft, ob die Taten nach einem ähnlichen Muster abliefen.
Die Tat an Fabian
Fabian wurde im September 2023 in der Nähe von Rostock tot aufgefunden. Er war mit Gina H. verabredet, nachdem er sie über eine Dating-App kennengelernt hatte. Die Obduktion ergab, dass er durch mehrere Messerstiche getötet wurde. Gina H. sitzt in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an.
Reaktionen der Angehörigen
Fabians Familie ist zutiefst erschüttert. Sie hoffen auf eine schnelle Aufklärung und eine gerechte Strafe. Die Mutter des Opfers sagte: „Wir können nicht verstehen, wie jemand so kaltblütig handeln kann.“ Die Behörden bitten mögliche weitere Opfer, sich zu melden.



