Die Polizei Brandenburg hat ein Ermittlungsverfahren gegen einen eigenen Beamten eingeleitet. Hintergrund ist der Verdacht der Verwendung verfassungsfeindlicher NS-Symbolik. Wie die „Lausitzer Rundschau“ berichtet, soll auf einem Partyfoto aus dem Mai im Hintergrund ein Hakenkreuz zu sehen sein – der Beamte soll darauf abgebildet sein.
Fotos zeigen mutmaßliche NS-Darstellung
Die „Lausitzer Rundschau“ gibt an, mehrere Fotos von der Feier im Elbe-Elster-Kreis geprüft zu haben. Auf den Aufnahmen sei neben dem Polizisten im Hintergrund ein Bild mit einem Hakenkreuz und einem Soldaten zu erkennen. Die Echtheit der Bilder habe die Zeitung überprüft. Der Vorfall ereignete sich demnach im Mai 2026.
Polizei reagiert mit sofortigen Maßnahmen
Das Polizeipräsidium in Potsdam bestätigte die Einleitung strafrechtlicher Ermittlungen. Ein Sprecher erklärte: „Wir nehmen den Sachverhalt sehr ernst und haben umgehend strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.“ Zudem werde geprüft, ob ein Disziplinarverfahren gegen den Beamten eröffnet wird. Die Behörde verwies auf die laufenden Ermittlungen und wollte sich zu weiteren Details nicht äußern.
Ermittlungen stehen am Anfang
Die Ermittlungen befänden sich noch in einem frühen Stadium, hieß es von der Polizei. Die fraglichen Aufnahmen lägen den Ermittlern bereits vor. Der beschuldigte Polizist habe sich laut „Lausitzer Rundschau“ zu den Vorwürfen geäußert und bestritten, sich jemals vor einer Hakenkreuzdarstellung fotografieren gelassen zu haben. Die weiteren Ermittlungen sollen nun klären, ob und in welchem Kontext die verbotene Symbolik auf dem Bild zu sehen ist und ob der Beamte dafür verantwortlich gemacht werden kann.



