In Cottbus haben Unbekannte erneut rechtsextreme Symbole hinterlassen. Wie die Polizei mitteilte, schmierten sie zwei Hakenkreuze an die Eingangstür einer studentischen Einrichtung. Die Tat wurde am späten Dienstagabend entdeckt und zur Anzeige gebracht.
Staatsschutz ermittelt – Einrichtung bleibt anonym
Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. Die Polizei gab nicht preis, um welche studentische Einrichtung es sich handelt, um diese zu schützen. Die Brandenburgische Technische Universität (BTU) in Cottbus hatte erst 2024 eine Meldestelle für mutmaßlich rechtsextreme Vorfälle eingerichtet.
Erst kürzlich Nazi-Parolen und zerrissene Regenbogenfahne
Erst vor wenigen Tagen soll es in der südbrandenburgischen Stadt aus einer Gruppe heraus zu Nazi-Parolen gekommen sein. Zudem wurde eine Regenbogenfahne an einem Mehrfamilienhaus zerrissen. Diese Vorfälle reihen sich in eine Serie mutmaßlich rechtsextremer Angriffe ein, die in Cottbus Besorgnis auslösen. Besonders betroffen waren ein alternatives Wohnprojekt und die Synagoge, deren Wand mit Schmierereien beschädigt wurde.
Hintergrund: Zunehmende rechtsextreme Vorfälle in Cottbus
Die Stadt Cottbus verzeichnet seit einiger Zeit eine Häufung rechtsextremer Vorfälle. Die BTU reagierte mit der Einrichtung einer Meldestelle, um Betroffenen eine Anlaufstelle zu bieten. Die Polizei und der Staatsschutz arbeiten daran, die Täter zu identifizieren und die Hintergründe der Taten aufzuklären.



