Berliner Justiz: IT-Probleme dauern an – Einschränkungen bleiben
IT-Probleme bei Berliner Justiz dauern an

Die IT-Probleme bei den Berliner Straf- und Zivilgerichten dauern weiter an. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Justizkreisen. Demnach konnten sich am Morgen zunächst nur vereinzelt Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in die Systeme einwählen und E-Mails verschicken. Am Morgen sollte es eine Videokonferenz mit der Präsidentin des Kammergerichts und den Direktoren der Amts- und Landgerichte geben.

Probleme größtenteils behoben?

Nach Angaben einer Sprecherin der Senatsjustizverwaltung sollten die Probleme größtenteils behoben sein. Es können aber weiterhin Probleme bei der Anmeldung in die Systeme auftreten. Die Server werden vom landeseigenen IT-Dienstleister (ITDZ) betrieben. Dieser hatte am Dienstagmorgen noch keine neuen Informationen zum aktuellen Stand.

Seit Monaten Probleme

Die IT-Probleme sorgen seit Montagmorgen für große Einschränkungen bei der Berliner Justiz. Nach Angaben der Justizverwaltung handelt es sich um ein Lizenzproblem für eine Schnittstellensoftware, die für das Einwählen auf die Server nötig ist. Betroffen waren am Montag alle Amtsgerichte, das Kriminalgericht in Moabit, die beiden Landgerichte und das Kammergericht. Wegen der massiven Probleme wurden alle Beschäftigten am Montagmittag nach Hause geschickt, wie ein Sprecher des Kammergerichts sagte.

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Aus Justizkreisen gibt es seit Wochen Klagen über Probleme mit dem IT-System. Erst am Freitag kam es zu stundenlangen Ausfällen, wie Richterinnen und Richter berichten. Die anhaltenden Störungen beeinträchtigen den Geschäftsbetrieb erheblich und führen zu Verzögerungen bei Verfahren.

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