Mittelhessen: 76-Jährige angezündet und getötet – Sohn unter Tatverdacht
Mittelhessen: 76-Jährige angezündet – Sohn tatverdächtig

Gewalttat in Hünfelden: Frau stirbt nach Brandattacke

Im mittelhessischen Hünfelden ist eine 76-jährige Frau nach einer Gewalttat ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, soll ihr eigener Sohn sie im Verlauf eines Streits angegriffen und angezündet haben. Die Frau erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass sie noch am Tatort starb.

Ermittlungen gegen den Sohn

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bestätigte, dass der Sohn unter dringendem Tatverdacht steht. Weitere Details zu den Hintergründen der Tat oder zum Gesundheitszustand des Beschuldigten wurden zunächst nicht bekannt gegeben. Die Kriminalpolizei sicherte Spuren am Tatort und befragt Zeugen.

Die Tat ereignete sich am späten Dienstagabend in einem Wohngebiet von Hünfelden, einer Gemeinde im Landkreis Limburg-Weilburg. Nachbarn berichteten von lauten Streitigkeiten, die dem Brand vorausgingen. Die Feuerwehr löschte die Flammen, konnte jedoch das Leben der Frau nicht mehr retten.

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Obduktion angeordnet

Die Staatsanwaltschaft Limburg ordnete eine Obduktion der Leiche an, um die genaue Todesursache zu klären. Ein Sprecher der Polizei sagte: „Die Ermittlungen stehen noch am Anfang. Wir gehen von einem Beziehungsdelikt aus, doch das Motiv ist noch unklar.“ Der Sohn befindet sich derzeit in polizeilichem Gewahrsam.

Die Gemeinde Hünfelden zeigte sich bestürzt über die Tat. Bürgermeisterin Silvia Scheu-Müller sprach den Angehörigen ihr Beileid aus und dankte den Einsatzkräften für ihre schnelle Reaktion. „Eine solche Tat erschüttert uns alle“, so die Bürgermeisterin.

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