München: Mutmaßliche Vergewaltiger auch in Schleswig-Holstein unter Verdacht
München: Vergewaltigungsverdacht gegen Syrer auch im Norden

Die Polizei ermittelt gegen zwei syrische Männer im Alter von 19 und 21 Jahren, die im Verdacht stehen, eine 18-jährige Frau nach einer Feier in München vergewaltigt zu haben. Die Tat soll sich am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) ereignet haben, wo die Beschuldigten die junge Frau in einen Raum gelockt und sexuell missbraucht haben sollen.

Bereits zweiter Vergewaltigungsvorwurf

Brisant ist, dass gegen dieselben Männer bereits seit Oktober 2025 wegen eines weiteren Vergewaltigungsverdachts in Schleswig-Holstein ermittelt wird. Die dortigen Behörden hatten die Ermittlungen aufgenommen, nachdem eine andere Frau Anzeige erstattet hatte. Die Parallelen zwischen den beiden Fällen sind auffällig, was die Ermittler nun dazu veranlasst hat, die Möglichkeiten einer Verbindung zu prüfen.

Bruder berichtet von Kontrollverlust

Ein Bruder eines der Beschuldigten schilderte gegenüber der Polizei, wie er seinen Verwandten aus dem Norden nach Bayern holte und ihm eine Arbeit besorgte. Doch mit der Zeit verlor er die Kontrolle über die Situation. „Ich habe versucht, ihn auf den richtigen Weg zu bringen, aber er ist abgetaucht“, sagte der Bruder. Als der Beschuldigte plötzlich verschwand, erfuhr der Bruder von den Ermittlungen in Schleswig-Holstein und erstattete daraufhin selbst Anzeige bei der Münchner Polizei.

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Ermittler im Norden unter Zugzwang

Die neuen Entwicklungen setzen die Ermittler in Schleswig-Holstein unter Druck. Sie müssen nun klären, ob es sich um eine Serie handelt und ob die Männer möglicherweise weitere Taten begangen haben. Die Staatsanwaltschaft München hat die Ermittlungen übernommen und arbeitet mit den Kollegen im Norden zusammen. Die Beschuldigten sitzen in Untersuchungshaft.

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