Pfleger stirbt nach Tigerangriff nahe Leipzig: Staatsanwaltschaft ermittelt
Pfleger stirbt nach Tigerangriff nahe Leipzig

Der Pfleger, der im Mai nahe Leipzig von einem Tiger angegriffen wurde, ist seinen schweren Verletzungen erlegen. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, starb der 72-Jährige an den Folgen des Angriffs. Die Behörde ermittelt nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung.

Hintergründe des Angriffs

Der Vorfall ereignete sich im Mai in einer privaten Haltungseinrichtung für Großkatzen im Landkreis Leipzig. Der erfahrene Pfleger war mit der Versorgung der Tiere betraut, als es zu dem Angriff kam. Die genauen Umstände sind noch unklar. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen, um zu klären, ob Sicherheitsvorschriften missachtet wurden.

Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung

Nach dem Tod des Pflegers wurde das Verfahren von gefährlicher Körperverletzung auf fahrlässige Tötung ausgeweitet. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft erklärte: „Wir prüfen, ob es Versäumnisse bei der Sicherung der Tiere oder der Einhaltung von Schutzmaßnahmen gegeben hat.“ Der Tiger selbst wurde nach dem Angriff getötet, da er als Gefahr für die Einsatzkräfte galt.

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Reaktionen und Ausblick

Der Fall hat in der Region Bestürzung ausgelöst. Der Betreiber der Einrichtung zeigte sich tief betroffen und sprach den Angehörigen sein Beileid aus. Die Ermittlungen sollen in den kommenden Wochen abgeschlossen werden. Es wird erwartet, dass die Staatsanwaltschaft auch die Frage nach der generellen Sicherheit in privaten Großkatzenhaltungen prüft.

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