Berlin-Neukölln: Pyrotechnik statt Schüsse – mehrere Verletzte
Pyrotechnik in Neukölln: Verletzte nach Knallgeräuschen

Am Donnerstagabend gegen 20.40 Uhr wurde die Berliner Polizei in den Käthe-Dorsch-Ring in der Gropiusstadt (Berlin-Neukölln) alarmiert. Grund waren mutmaßliche Schussabgaben. Als die Beamten gemeinsam mit der Feuerwehr eintrafen, konnten jedoch keine Schussverletzten festgestellt werden. Ein Polizeisprecher teilte dem Tagesspiegel am Freitagmorgen mit: „Alle Zeugenaussagen weisen auf Pyrotechnik hin.“

Leichtverletzte nach Pyrotechnik-Einsatz

Nach Angaben des Sprechers gab es etwa ein halbes Dutzend leicht verletzte Personen, darunter auch Kinder. Die Verletzungen umfassten Hautabschürfungen und Tinnitus. „Jemand hat Pyrotechnik gezündet, ob diese geworfen wurde, ist noch nicht bekannt“, so der Sprecher weiter. Auch die genaue Anzahl der Explosionen werde noch ermittelt. Im Rahmen der Ermittlungen wurde eine Wohnung durchsucht; Festnahmen gab es jedoch keine.

Einsatz und Berichterstattung

Die „B.Z.“ hatte zuvor von Schussabgaben und Explosionen berichtet, möglicherweise sogar durch eine Kugelbombe. Der Polizeisprecher erklärte dazu: „Wenn man wegen Knallgeräuschen und Verletzten alarmiert wird, wird man auch als Polizei erstmal wach, aber anhand der Zeugenaussagen hat sich das entschärft. Es hat keine Anzeichen auf Schüsse gegeben.“ Die Polizei sperrte den Bereich für etwa eine halbe Stunde weiträumig ab.

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