Bei einer groß angelegten Razzia in Hamburg und den Kreisen Pinneberg sowie Segeberg in Schleswig-Holstein haben Beamte fünf scharfe Schusswaffen gefunden. Die Durchsuchungen fanden am Donnerstag statt und richteten sich gegen sieben Beschuldigte im Alter zwischen 30 und 48 Jahren, wie die Polizei mitteilte. Im Einsatz waren unter anderem das Spezialeinsatzkommando (SEK) und weitere spezialisierte Kräfte.
Durchsuchungen wegen Betrugsverdachts
Die Razzia erfolgte wegen des Verdachts der Betrugskriminalität. Insgesamt wurden zwölf Objekte in Hamburg und den beiden schleswig-holsteinischen Kreisen durchsucht. Neben den Schusswaffen stellten die Beamten auch Datenträger, Geschäftsunterlagen, Wertgegenstände und andere Vermögenswerte sicher.
Ermittlungen laufen noch
Weitere Einzelheiten zu den Funden oder den Beschuldigten wurden nicht veröffentlicht. Die Polizei verwies auf die laufenden Ermittlungen. Die genauen Hintergründe des Betrugsverdachts sind bislang nicht bekannt.
Die Razzia ist Teil eines größeren Einsatzes gegen organisierte Kriminalität im Norden. Die Behörden betonen, dass die Ermittlungen noch andauern und weitere Details zu gegebener Zeit veröffentlicht werden.



