Scherz über Bombe am Frankfurter Flughafen: Strafverfahren gegen 38-Jährigen
Scherz über Bombe: Strafverfahren am Flughafen Frankfurt

Positiver Sprengstofftest und folgenreicher Scherz

Ein 38-jähriger Reisender hat am Frankfurter Flughafen mit einem Scherz über eine Bombe im Gepäck ein Strafverfahren ausgelöst. Wie die Bundespolizei mitteilte, schlug zunächst ein Sprengstofftest an seinem Koffer positiv an. Als die Beamten den Koffer genauer kontrollierten, unterbrach der Mann die Untersuchung mit den Worten „It's a bomb“ („Es ist eine Bombe“).

Der auf dem Monitorbild verdächtig erscheinende Gegenstand konnte zwar als ungefährliche Musikbox identifiziert werden. Dennoch leitete die Bundespolizei ein Strafverfahren gegen den 38-Jährigen ein. Zudem wurde er von seinem eigentlich geplanten Flug in sein Heimatland Rumänien ausgeschlossen.

Ähnlicher Vorfall im April

Bereits Anfang April hatte es am Frankfurter Flughafen einen ähnlichen Vorfall gegeben. Damals scherzte eine 48-jährige Frau, sie habe Pistolen und Bomben in ihrem Handgepäck. Auch hier konnte eine tatsächliche Gefahr ausgeschlossen werden, doch die Weiterreise in die USA wurde der Frau untersagt. Gegen sie wurden ebenfalls Ermittlungen eingeleitet.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Die Bundespolizei betont, dass solche Scherze keine Kavaliersdelikte sind. Sie können nicht nur zu Strafverfahren führen, sondern auch zu erheblichen Verspätungen und Reisebehinderungen. Die Beamten appellieren an Reisende, solche Äußerungen zu unterlassen, um unnötige Konsequenzen zu vermeiden.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration