Sechsjähriger in Greifswald auf Zebrastreifen angefahren und schwer verletzt
Sechsjähriger auf Zebrastreifen angefahren

In Greifswald ist ein sechsjähriges Kind auf einem Fußgängerüberweg von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war das Kind nach dem Zusammenprall ansprechbar und wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Der Vorfall ereignete sich am späten Freitagabend auf einem Zebrastreifen im Stadtgebiet.

Ablauf des Unfalls

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wollte das Kind die Straße an dem Fußgängerüberweg überqueren und hielt auf der Mittelinsel an. Der Autofahrer stoppte ebenfalls. Als sich beide dann gleichzeitig wieder in Bewegung setzten, kam es zum Zusammenstoß. Das Kind wurde von dem Fahrzeug erfasst und erlitt schwere Verletzungen, die jedoch nicht lebensbedrohlich waren.

Ermittlungen aufgenommen

Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den Autofahrer eingeleitet. Weitere Details zum Unfallhergang oder zum Zustand des Kindes wurden zunächst nicht bekannt gegeben. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

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Hintergrund

Unfälle auf Fußgängerüberwegen kommen immer wieder vor, obwohl Zebrastreifen als gesicherte Querungsstellen gelten. Laut Statistik des Landeskriminalamts Mecklenburg-Vorpommern gab es im vergangenen Jahr landesweit rund 120 Unfälle auf Fußgängerüberwegen, bei denen Menschen verletzt wurden. Die Polizei appelliert an Autofahrer, besonders in der Nähe von Schulen und Wohngebieten aufmerksam zu sein und Geschwindigkeit anzupassen.

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