WM-Spektakel: England schlägt Frankreich 6:4 im Spiel um Platz 3
England besiegt Frankreich 6:4 im kleinen Finale

Historischer Sieg für England

In einem dramatischen kleinen Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 hat England Frankreich mit 6:4 (4:0) besiegt und sich den dritten Platz gesichert. Vor 64.478 Zuschauern im Stadion von Miami legten die Three Lions eine furiose erste Halbzeit hin, mussten dann aber um den Sieg bangen, ehe Jude Bellingham in der achten Minute der Nachspielzeit den Deckel draufmachte.

Bereits nach drei Minuten traf Declan Rice zur frühen Führung. Ezri Konsa (18.) und Bukayo Saka (37./45.+1) erhöhten auf 4:0 zur Pause. Frankreich schien geschlagen, doch Kylian Mbappé (48./66.) und Bradley Barcola (54.) verkürzten auf 4:3. Saka per Foulelfmeter (87.) und Ousmane Dembélé (90.+6) sorgten für weitere Tore, ehe Bellingham den 6:4-Endstand erzielte.

Mbappé stellt Rekord ein

Mit seinen beiden Treffern kommt Kylian Mbappé nun auf 22 WM-Tore und überholte damit Lionel Messi in der ewigen Bestenliste. Zudem führt er mit zehn Toren die Torjägerliste dieser WM an. Messi hat im Finale gegen Spanien jedoch noch die Chance, nachzulegen. „Es ist bitter, aber wir haben alles gegeben. England war in der ersten Halbzeit einfach besser“, sagte Mbappé nach dem Spiel.

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Für Thomas Tuchel war es der größte Erfolg mit England seit dem WM-Triumph 1966. „Die Mannschaft hat Charakter gezeigt. Nach der Halbfinal-Niederlage war es nicht einfach, sich zu motivieren, aber wir haben eine starke Reaktion gezeigt“, so Tuchel.

Frankreichs Deschamps verabschiedet sich

Für Frankreichs Trainer Didier Deschamps war es das letzte Spiel an der Seitenlinie. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft, wie sie zurückgekommen ist. Aber am Ende hat England verdient gewonnen“, sagte er. Die erste Halbzeit war eine der schwächsten Leistungen einer französischen Nationalmannschaft seit 1968.

Die Partie war geprägt von zahlreichen Torchancen und einem hohen Tempo. Beide Teams hatten mehrere Wechsel im Vergleich zum Halbfinale vorgenommen, was dem Spielfluss jedoch nicht schadete. England zeigte sich effizient, Frankreich kämpferisch, aber letztlich nicht konsequent genug in der Defensive.

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