USA starten nach Tod zweier Soldaten neue Luftangriffe auf Iran
USA starten nach Soldatentod Angriffe auf Iran

Nach dem Tod zweier US-Soldaten bei einem iranischen Angriff in Jordanien hat die US-Armee neue Luftangriffe auf Ziele im Iran bekanntgegeben. Das zuständige Regionalkommando Centcom erklärte im Onlinedienst X, dass die Angriffe darauf abzielten, die iranischen Revolutionsgarden nach ihrem jüngsten Angriff in Jordanien „umgehend zu bestrafen“. Zudem sollten die Fähigkeiten des Iran weiter geschwächt werden, „die kommerzielle Schifffahrt in der Straße von Hormus zu bedrohen“.

Erste US-Tote seit Monaten im Iran-Krieg

Die beiden US-Soldaten waren nach Centcom-Angaben am Freitag bei iranischen Raketen- und Drohnenangriffen in Jordanien getötet worden. Sie waren die ersten US-Soldaten, die seit der jüngsten Eskalation im Iran-Krieg getötet wurden. Ein weiterer Soldat werde zudem noch vermisst, teilte Centcom mit. Das US-Militär meldete am Samstag erstmals seit den Anfangstagen des Iran-Kriegs wieder tote Soldaten in den eigenen Reihen nach iranischem Beschuss.

Kämpfe um die Straße von Hormus

In der Straße von Hormus hatten die Revolutionsgarden nach eigenen Angaben zuletzt vier Schiffe mit einem kombinierten Raketen- und Drohneneinsatz an der Durchfahrt gehindert. Die Führung in Teheran hält die für die internationale Schifffahrt äußerst wichtige Meerenge wegen des Iran-Kriegs de facto geschlossen. Experten bezeichnen das Problem als im Prinzip unlösbar.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Trump: „Sehr traurig“ über Soldatentod

US-Präsident Donald Trump hat den Tod der zwei US-Soldaten als „sehr traurig“ bezeichnet. Der US-Sender NewsNation zitierte ihn nach einem Gespräch über die Todesfälle mit der Aussage, dass das auch „eine sehr traurige Sache“ sei. „Wir sehen das ungern“, sagte Trump demnach. Die Soldaten seien im Dienst für ihr Land gestorben. Nach Angaben des Senders bekräftigte Trump auch seine im Zuge des Krieges vielfach vorgebrachte Botschaft, dass der Iran keine Atomwaffen haben dürfe.

Iran setzt Rahmenabkommen aus

Irans Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi sagte unterdessen laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Fars, man habe das Rahmenabkommen ausgesetzt und fühle sich nicht mehr an die Vereinbarung gebunden. Trump sagte dazu nach Angaben von NewsNation, dass ihm das „völlig egal“ sei. Die USA setzen ihre Luftangriffe in Wellen fort, um die iranischen Revolutionsgarden weiter zu schwächen und die Sicherheit in der Region zu erhöhen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration