Bluttat in Stade: Drei Jugendamtsmitarbeiter der Region Hannover getötet
Stade: Drei Jugendamtsmitarbeiter getötet

Bei der Bluttat in Stade am Montag sind drei Mitarbeiter des Jugendamtes der Region Hannover getötet worden. Die Region Hannover bestätigte, dass die drei zu einem Hilfeplangespräch in der Jugendhilfeeinrichtung unterwegs waren. Der NDR und die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ hatten zuerst darüber berichtet.

Region Hannover reagiert erschüttert

„Unsere Gedanken und unser tiefes Mitgefühl gelten den Familien, Freundinnen und Freunden der Getöteten sowie allen Kolleginnen und Kollegen, die dieses unfassbare Ereignis verarbeiten müssen“, teilte die Region Hannover mit. Die Mitarbeiter der Kinder- und Jugendhilfe setzten sich täglich für den Schutz von Kindern und Jugendlichen ein und begleiteten Familien in oftmals sehr belastenden Lebenssituationen. Dass Kolleginnen und Kollegen dabei ihr Leben verlieren, mache fassungslos.

Trauer und Unterstützung für Mitarbeiter

„Viele unserer Mitarbeitenden trauern und stehen unter dem Eindruck dieser schrecklichen Tat. Sie in dieser Situation zu begleiten und zu unterstützen, hat für uns höchste Priorität“, hieß es weiter. Mit den Behörden sei man im engen Austausch. Die Hintergründe der Tat würden derzeit noch aufgeklärt.

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Ein 45-jähriger Tatverdächtiger mit türkischer Staatsangehörigkeit soll am Montag in Stade vier Frauen und zwei Männer erschossen haben. Hintergrund ist nach Angaben der Polizei möglicherweise ein Sorgerechtsstreit. Der Tatverdächtige hatte demnach einen Termin bezüglich des Sorgerechts für seine drei Monate alte Tochter. Ersten Erkenntnissen zufolge waren die Opfer Beschäftigte der Einrichtung und des Jugendamtes – sie waren beruflich dort.

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