Berliner Tierarzt angeklagt: Katze ohne Untersuchung eingeschläfert
Tierarzt-Anklage: Katze ohne Untersuchung getötet

Ehemaliger Tierarzt soll Katze ohne Untersuchung getötet haben

Die Staatsanwaltschaft Berlin hat Anklage gegen einen 80-jährigen ehemaligen Tierarzt erhoben. Ihm wird vorgeworfen, eine 18 Jahre alte Katze ohne vernünftigen Grund und ohne vorherige Untersuchung eingeschläfert zu haben. Das teilte die Behörde am Mittwoch mit.

Das Tier habe unter einer geschwollenen Pfote gelitten. Der Tierarzt habe die Katze im April 2025 in einem Behandlungsraum in seinem Wohnhaus behandelt, obwohl er bereits im Ruhestand war und seine Praxis dort sechs Jahre zuvor abgemeldet hatte. Die Besitzerin war bei der Tötung nicht anwesend und wurde nicht vorab informiert.

Vorwurf: Verstoß gegen das Tierschutzgesetz

Der Mann soll gegen das Tierschutzgesetz verstoßen haben, indem er das Tier ohne vernünftigen Grund tötete. Die Staatsanwaltschaft betonte, dass eine Tötung ohne vorherige Untersuchung und ohne Zustimmung der Besitzerin nicht gerechtfertigt sei. Der Beschuldigte bestreitet die Vorwürfe.

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Die Anklage wurde beim Amtsgericht Tiergarten eingereicht. Ein Datum für die Hauptverhandlung steht noch nicht fest.

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