Mehr als zwei Jahre nach dem Stoß eines Jugendlichen ins Gleisbett am U-Bahnhof Hallesches Tor in Berlin meldet die Polizei einen Fahndungserfolg. Die Ermittler gehen davon aus, dass ein inzwischen 40-jähriger Mann für die Tat verantwortlich ist. Er soll am 18. Mai mit dem damaligen Jugendlichen gestritten und ihn anschließend auf die Gleise gestoßen haben.
Hinweis durch Fernsehsendung führte auf die Spur
Die Polizei gab bekannt, dass ein Hinweis nach der RBB-Sendung „Täter-Opfer-Polizei“ zur Identifizierung des Verdächtigen führte. Weitere Details zu dem Hinweis oder zur Person des Beschuldigten wurden nicht genannt. Die Ermittlungen zu dem Fall dauern noch an.
Zuvor Fahndung mit Überwachungsfotos
Die Polizei hatte in der Vergangenheit mehrfach mit Fotos aus einer Überwachungskamera nach dem unbekannten Täter gefahndet. Die Bilder zeigten einen Mann, der nach dem Vorfall vom Bahnsteig flüchtete. Der Vorfall hatte damals für großes Aufsehen gesorgt und Diskussionen über die Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr ausgelöst.
Der Jugendliche erlitt bei dem Sturz ins Gleisbett Verletzungen, über deren genauen Umfang die Polizei keine Angaben machte. Glücklicherweise kam zu dem Zeitpunkt keine einfahrende U-Bahn. Der Vorfall ereignete sich am U-Bahnhof Hallesches Tor, einem belebten Knotenpunkt im Berliner Nahverkehr.



