In Wetzlar hat ein Brand in einem Wohnhaus einen Sachschaden von schätzungsweise 150.000 Euro verursacht. Wie die Polizei in Gießen mitteilte, konnten die beiden Bewohner – eine 74-jährige Frau und ein 75-jähriger Mann – das Gebäude rechtzeitig verlassen. Sie wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Feuerwehr löschte den Brand. Die Ursache für das Feuer ist derzeit noch unklar und muss von den Ermittlern geklärt werden.
Bewohner rechtzeitig in Sicherheit
Nach Angaben der Polizei bemerkten die Bewohner den Brand rechtzeitig und verließen das Haus eigenständig. Die 74-Jährige und der 75-Jährige erlitten leichte Rauchvergiftungen und kamen zur Beobachtung in eine nahegelegene Klinik. Lebensgefahr besteht nach ersten Einschätzungen nicht. Die Feuerwehr war mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz und konnte die Flammen unter Kontrolle bringen, bevor sie auf benachbarte Gebäude übergreifen konnten.
Schaden in Höhe von 150.000 Euro
Der entstandene Schaden wird von der Polizei auf etwa 150.000 Euro beziffert. Das Wohnhaus ist vorerst unbewohnbar. Die Bewohner wurden von der Stadt Wetzlar vorübergehend untergebracht. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Hinweise auf Brandstiftung liegen derzeit nicht vor, die Ermittler schließen aber auch technische Defekte oder Fahrlässigkeit nicht aus.
Ermittlungen zur Brandursache laufen
Ein Brandursachenermittler soll nun klären, wie das Feuer entstehen konnte. Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich zu melden. Der Einsatz dauerte mehrere Stunden, die Straße war während der Löscharbeiten gesperrt. Die genaue Schadenshöhe wird möglicherweise noch nach oben korrigiert, sobald die Versicherung und ein Sachverständiger das Gebäude begutachtet haben.



