Rettung in schwindelerregender Höhe
In Frankfurt am Main haben Höhenretter der Feuerwehr zwei Fensterputzer aus einer defekten Arbeitsgondel am Commerzbank-Tower gerettet. Die Männer waren in etwa 240 Metern Höhe gefangen, nachdem ihr Fahrkorb nicht mehr bewegt werden konnte. Insgesamt waren 25 Feuerwehrleute im Einsatz, um die beiden Fassadenreiniger zu befreien.
Starker Wind erschwert Rettungsarbeiten
Der Einsatzleiter erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur dpa: „Der starke Wind hat die Rettungsarbeiten erheblich erschwert.“ Während der Aktion wurde der Fahrkorb mit den beiden Fensterputzern durch Böen bis zu acht Meter von der Fassade weggedrückt und schlug mehrfach gegen die Glasfassade. Die Höhenretter zogen die Männer mit einer Akku-Seilwinde elf Stockwerke nach oben, um sie in Sicherheit zu bringen.
Techniker sichert defekten Korb
Nach der Bergung der Fensterputzer gelang es einem Techniker der Betreiberfirma, den Fahrkorb sicher auf dem Dach abzustellen. Die Feuerwehr überprüfte anschließend die Fassade mit einer Drohne. Ein Sprecher der Commerzbank sagte, es seien keine Schäden festgestellt worden. Die Fenster des Gebäudes werden dreimal jährlich gereinigt.
Möglicherweise höchste urbane Rettung in Deutschland
Ein Höhenrettungsausbilder der Feuerwehr äußerte, dass es sich bei dieser Aktion um die höchste Rettung im urbanen Raum handeln könnte, die bislang in Deutschland durchgeführt wurde. Die Höhenretter profitierten von ihrer Ortskenntnis, da sie regelmäßig am Commerzbank-Tower üben. Der Turm ist mit etwa 300 Metern eines der markantesten Gebäude der Frankfurter Skyline.



