Ein Afghane hat den Studenten Marius (22) auf offener Straße mit einem Messer attackiert und tödlich verletzt. Die Polizei bezeichnete das Opfer als „Zufallsopfer“. Die Eltern Thomas (59) und Elke Dick (56) finden auch Tage nach der sinnlosen Bluttat kaum Trost. Das Wenige, das ihnen hilft, ist, über ihren geliebten Sohn zu sprechen.
„Um Marius nahe zu sein, schlief ich in seinem Zimmer“
Die Eltern berichten, dass sie nach der Tat in Marius‘ Zimmer schliefen, um ihm nahe zu sein. „Marius soll niemals vergessen werden“, sagt der Vater. Die Familie ist zutiefst erschüttert über den Verlust ihres Sohnes, der ein unbeschwertes Leben vor sich hatte.
Täter war polizeibekannt – Zufallsopfer ohne Verbindung
Laut Polizei handelte es sich bei dem Täter um einen afghanischen Staatsbürger, der bereits wegen anderer Delikte polizeibekannt war. Die Tat ereignete sich in der Innenstadt, als Marius auf dem Weg nach Hause war. Die Ermittler gehen von einer spontanen Tat ohne vorherige Verbindung zwischen Täter und Opfer aus.
Die Eltern hoffen, dass die Justiz den Fall mit der nötigen Härte verfolgt. „Wir vertrauen auf die deutschen Behörden, aber der Schmerz wird bleiben“, so die Mutter. Eine Trauerfeier für Marius ist in Planung, bei der Freunde und Familie Abschied nehmen können.



