Vermisster Schwimmer am Hufeisensee: Suche bisher erfolglos
Vermisster Schwimmer am Hufeisensee: Suche bisher erfolglos

Großeinsatz am Hufeisensee: Mann nach Sprung ins Wasser verschwunden

Ein Sprung in einen Badesee endete am späten Samstagabend dramatisch: Am Hufeisensee bei Isernhagen in der Region Hannover verschwand ein Mann nach dem Eintauchen ins Wasser und tauchte nicht wieder auf. Die Rettungskräfte leiteten umgehend eine großangelegte Suchaktion ein.

Gegen 22 Uhr war der Mann nach ersten Erkenntnissen der Polizei ins Wasser gesprungen und dann nicht mehr gesehen worden. Sofort alarmierte Zeugen die Rettungsleitstelle. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an, darunter Taucher, mehrere Boote und ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera. Auch die DLRG war im Einsatz.

Suche die ganze Nacht – kein Erfolg

Die Einsatzkräfte durchkämmten den See stundenlang, doch die Suche blieb bis zum frühen Morgen ohne Ergebnis. „Wir haben die gesamte Nacht gesucht, aber den Vermissten nicht gefunden“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Die genauen Umstände des Vorfalls sind noch unklar. Die Polizei ermittelt, ob es sich um einen Unfall handelt oder andere Gründe vorliegen.

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Der Hufeisensee ist ein beliebtes Naherholungsgebiet in der Region Hannover. Der See ist bis zu fünf Meter tief und weist stellenweise starken Bewuchs auf, was die Suche erschwert. „Die Sicht unter Wasser ist sehr schlecht“, erklärte ein Taucher der Feuerwehr. Die Einsatzkräfte planen, die Suche am Sonntag fortzusetzen, sofern die Wetterbedingungen es zulassen.

Zeugen gesucht

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Vorfall geben können, sich zu melden. Insbesondere werden Personen gesucht, die den Mann vor dem Sprung gesehen haben oder Angaben zu seiner Identität machen können. Bisher ist unklar, ob der Vermisste allein unterwegs war oder Begleitung hatte.

Der Vorfall ereignete sich am Hufeisensee bei Isernhagen, einem Ortsteil der Gemeinde Isernhagen in der Region Hannover. Der See ist ein Baggersee und wird im Sommer stark frequentiert. Die Rettungskräfte waren mit insgesamt rund 50 Einsatzkräften vor Ort.

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