18-Jähriger rast durch Hannovers Fußgängerzone – Passanten springen zur Seite
18-Jähriger rast durch Fußgängerzone in Hannover

In Hannover hat ein 18-jähriger Autofahrer in der Nacht zum Sonntag zweimal mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit eine belebte Fußgängerzone durchquert. Mehrere Passanten konnten sich laut Polizei nur durch Sprünge zur Seite vor dem heranrasenden Fahrzeug in Sicherheit bringen. Der Vorfall ereignete sich in der Limmerstraße im Stadtteil Linden, einem beliebten Treffpunkt für Nachtschwärmer und Feiernde.

Raserei mit Ansage

Gegen 1:30 Uhr fuhr der 18-Jährige erstmals verbotenerweise durch die Fußgängerzone, in der sich zu dieser Zeit noch mehrere Hundert Menschen aufhielten. Ein Mitfahrer hing bei geöffnetem Fenster mit dem Oberkörper aus dem Auto und gestikulierte wild. Rund 20 Minuten später wiederholte der Fahrer die Aktion, wobei der Beifahrer die Fahrt nun mit einem Handy filmte.

Polizist stoppt Fahrer

Ein Polizist und ein Mitarbeiter des städtischen Ordnungsdienstes bemerkten die zweite Fahrt und versuchten, den Fahrer zu stoppen. Trotz deutlicher Anhalte-Signale kam das Fahrzeug erst wenige Meter vor dem Polizisten zum Stehen. Der 18-Jährige wurde vorläufig festgenommen, sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

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Ermittlungen und Zeugenaufruf

Die Polizei hat Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und verbotener Kraftfahrzeugrennen eingeleitet. Der junge Fahrer muss sich nun strafrechtlich verantworten. Die Beamten suchen dringend Zeugen, insbesondere die Passanten, die sich durch Sprünge retten konnten. Auch Filmaufnahmen von den Fahrten werden erbeten. Hinweise nimmt die Polizei in Hannover entgegen.

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