Seit den frühen Morgenstunden kämpft die Feuerwehr bei Diepholz gegen einen Moorbrand. Wie eine Sprecherin der Feuerwehr mitteilte, standen auf einer Fläche von rund vier Hektar sowohl der Boden als auch die Vegetation in Flammen. Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der schwierigen Bodenverhältnisse und der tief sitzenden Glutnester als äußerst aufwendig.
Herausforderung Wasserversorgung
Da vor Ort keine ausreichenden Wasserquellen vorhanden waren, mussten die Einsatzkräfte eine lange Schlauchleitung verlegen, um Wasser aus einem nahegelegenen Baggersee zu entnehmen. Diese Maßnahme war notwendig, um die Brandbekämpfung überhaupt zu ermöglichen. Die Feuerwehr konnte eine Ausbreitung des Brandes auf weitere Flächen verhindern.
Nachlöscharbeiten und Kontrollen
Die verbliebenen Glutnester wurden von den Einsatzkräften freigelegt und abgelöscht. Die betroffenen Bereiche werden nun fortlaufend kontrolliert, um ein erneutes Aufflammen des Feuers zu verhindern. Da Moorbrände bekanntermaßen tief in den Boden eindringen können, rechnet die Feuerwehr mit einem längeren Einsatz. Die Sprecherin betonte, dass die Nachkontrollen noch mehrere Tage andauern könnten.



