Kurz nach dem Abschluss der monatelangen Generalsanierung ist der Verkehr auf der Bahnstrecke zwischen Köln und Wuppertal erneut beeinträchtigt. Bei einer Brücke in Opladen bei Leverkusen wurden Schäden an einem tragenden Bauteil festgestellt, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Aus Sicherheitsgründen wurde eines der beiden Gleise gesperrt, das andere ist weiterhin mit normaler Geschwindigkeit befahrbar. „Zugverkehr kann also stattfinden, aber nicht mit voller Kapazität“, hieß es in einer Mitteilung.
Sanierung erst am Freitag abgeschlossen
Erst am Freitagabend hatte die Deutsche Bahn die Strecke nach einer gut fünfmonatigen Generalsanierung wieder freigegeben. Bei einer routinemäßigen Prüfung einer Eisenbahnbrücke stellte ein Sachverständiger am Freitag den Schaden fest. Die betroffene Brücke wurde im Rahmen der abgeschlossenen Korridorsanierung nicht erneuert, weil die bisherigen Inspektionen – zuletzt Ende 2025 – keine Schäden gezeigt hätten. Im Zuge der Generalsanierung seien vier von 89 Brücken auf der Strecke repariert worden.
Weitere Einschränkungen am Wochenende
Am Wochenende gab es auf der Strecke Hagen – Wuppertal – Köln außerdem wie angekündigt noch weitere Einschränkungen. Aktuell fänden auf der Strecke noch sogenannte Belastungsfahrten statt. Bis diese vollständig abgeschlossen seien, gebe es noch abschnittsweise Geschwindigkeitseinschränkungen für die Züge. Teilweise komme es auch zu Anpassungen im Fahrplan. Die Bahn bedauere mögliche Unannehmlichkeiten für ihre Kunden.
Reparaturdauer noch unklar
Über Umfang und Dauer der Reparatur der schadhaften Brücke werde die Bahn informieren, sobald verlässliche Aussagen möglich seien. Zuvor waren bereits mehrere Stellwerke rund um Wuppertal ausgefallen und hatten den Bahnverkehr auf den Abschnitten, die nicht für die Generalsanierung gesperrt waren, gut zwei Wochen lang weitgehend lahmgelegt.



