Unfall unter der Ruhrbrücke
Am Sonntagabend ist eine Frau in Hattingen (Ennepe-Ruhr-Kreis) beim Baden in der Ruhr in eine gefährliche Situation geraten. Unterhalb der Ruhrbrücke wurde sie mit einem Schwimmring in die sogenannte Bootsrutsche gezogen und verletzte sich dabei, wie die Feuerwehr mitteilte.
Rettung mit SUP-Board
Begleiter der Frau gelang es zunächst, sie auf ein SUP-Board zu legen und auf einer Trennmauer innerhalb der Bootsrutsche zu sichern. Gemeinsam mit Wasserrettern der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) wurde die Verletzte dann mithilfe des SUP-Boards sicher ans Ufer gebracht. Der Rettungsdienst übernahm die weitere Versorgung und brachte die Frau in ein Krankenhaus.
Was ist eine Bootsrutsche?
Eine Bootsrutsche ist eine schräge Rampe an einem Wehr oder einer Staustufe. Sie ermöglicht es Kanus und anderen kleinen Sportbooten, den Höhenunterschied zwischen Ober- und Unterwasser zu überwinden, ohne dass die Boote an Land getragen werden müssen. Für Schwimmer und Personen mit Schwimmhilfen kann sie jedoch eine erhebliche Gefahr darstellen.



