Die Polizei in Neuss hat bei einem Sondereinsatz am Wochenende 44 Jugendliche kontrolliert, die mit offensichtlich getunten E-Scootern unterwegs waren. Hintergrund waren zahlreiche Bürgerbeschwerden über Lärm und zu schnelles Fahren. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass 13 der E-Scooter technisch manipuliert waren und deutlich schneller als die erlaubten 20 km/h fahren konnten.
E-Scooter sichergestellt und technisch überprüft
Die betroffenen Fahrzeuge wurden sichergestellt und werden nun einer eingehenden technischen Prüfung unterzogen. Die Jugendlichen wurden nach den Kontrollen an ihre Erziehungsberechtigten übergeben. Viele Eltern zeigten sich laut Polizei sichtlich verwundert darüber, dass ihre Kinder mit getunten E-Scootern unterwegs waren.
Bürgerbeschwerden führten zu Sondereinsatz
Bereits im Vorfeld hatten Anwohner in Neuss wiederholt Lärmbelästigung und riskante Fahrmanöver durch Jugendliche auf E-Scootern gemeldet. Die Polizei reagierte mit einem gezielten Einsatz, um die Situation zu entschärfen und die Sicherheit im öffentlichen Raum zu gewährleisten. Die Beamten appellieren an Eltern, die Nutzung von E-Scootern durch ihre Kinder zu überwachen und auf die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften zu achten.



