Waldbrand in Iserlohn: Feuerwehr rettet zehn Leitungsmonteure aus Hochspannungsmasten
Bei einem Waldbrand in Iserlohn im Sauerland haben Feuerwehrleute mehr als zehn Monteure einer Hochspannungsleitung unverletzt in Sicherheit gebracht. Das Feuer war gegen 16.00 Uhr aus ungeklärter Ursache in einem Mischwald ausgebrochen und breitete sich durch Wind einen Berghang hinauf aus, wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte.
Spektakuläre Rettungsaktion unter Hochspannung
Die oberste Priorität galt der Rettung der Arbeiter, die sich teils noch in den Masten der Hochspannungsleitung befanden. Alle Monteure konnten unverletzt in Sicherheit gebracht werden. Ein Polizeihubschrauber mit Wasserbehälter konnte letztlich nicht zum Löschen eingesetzt werden, da die Leitung weiterhin unter Strom stand und die Flammen darunter loderten.
Bekämpfung von Hand und Ausmaß des Feuers
Der Sprecher schilderte, dass das Feuer mit Hilfe von Tanklöschfahrzeugen von Hand bekämpft wurde. Eine Drohne zeigte, dass sich das Feuer auf einer Fläche von 10.000 Quadratmetern erstreckte. Am Abend waren noch auf 800 Quadratmetern Glutnester aktiv. „Das ist unter Kontrolle“, sagte der Sprecher. Insgesamt waren im Spitzeneinsatz 200 bis 250 Feuerwehrleute beteiligt, darunter auch Kräfte aus dem Kreisgebiet.
Einsatz dauert voraussichtlich die ganze Nacht
Der Sprecher der Feuerwehr ging davon aus, dass der Einsatz in dem Waldstück noch die gesamte Nacht zum Mittwoch andauern werde.



