Kreuzfahrtschiff rammt Kaimauer in Wien: 14 Verletzte
Kreuzfahrtschiff rammt Kaimauer in Wien: 14 Verletzte

Bei einem Unfall auf der Donau in Wien ist das Flusskreuzfahrtschiff „MS Anna Katharina“ am frühen Morgen des 24. Juli 2026 gegen eine Kaimauer und ein Schleusentor geprallt. Dabei wurden 14 Menschen leicht verletzt, wie ein Sprecher der Berufsrettung Wien der Nachrichtenagentur dpa mitteilte. Sechs von ihnen mussten zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden. Bei den Verletzten handle es sich vorwiegend um deutsche Staatsbürger.

Unfallhergang und Schäden

Das Schiff war auf der Donau unterwegs, als es aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrrinne abkam und zunächst gegen ein Schleusentor und anschließend gegen die Kaimauer prallte. Durch den Aufprall wurden mehrere Passagiere und Besatzungsmitglieder gegen Einrichtungsgegenstände geschleudert und erlitten Prellungen. Der Bug des Schiffes wurde stark eingedrückt, wie Fotos der Nachrichtenagentur APA zeigen. Das Schiff schlug jedoch kein Leck und blieb schwimmfähig.

Ermittlungen und Hintergründe

Die genaue Ursache des Unfalls ist noch Gegenstand von Ermittlungen. Die österreichische „Kronenzeitung“ berichtet unter Berufung auf Kreise der Schifffahrt von einem möglichen technischen Defekt. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung aufgenommen, wie der „Standard“ meldet. Die Berufsrettung Wien bestätigte, dass die Verletzungen aller 14 Personen glücklicherweise leicht seien und keine Lebensgefahr bestehe.

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Reaktionen und Maßnahmen

Die zuständigen Behörden haben den Unfallort abgesperrt und die Schifffahrt auf diesem Abschnitt der Donau vorübergehend eingeschränkt. Die „MS Anna Katharina“ wurde zur genaueren Untersuchung in einen nahegelegenen Hafen geschleppt. Die Reederei des Schiffes hat sich bislang nicht öffentlich zu dem Vorfall geäußert. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

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