Einbürgerungen in Sachsen legen deutlich zu
Die Zahl der Einbürgerungen im Freistaat Sachsen ist im vergangenen Jahr erneut gestiegen. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, erhielten knapp 5.200 Menschen die deutsche Staatsangehörigkeit. Das entspricht einem Anstieg um 787 Fälle oder 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr 2024.
Herkunftsländer der neuen Staatsbürger
Unter den neuen deutschen Staatsbürgern in Sachsen stellten Syrerinnen und Syrer mit 1.801 Einbürgerungen die größte Gruppe. An zweiter Stelle folgten Menschen aus Russland mit 437 Einbürgerungen, gefolgt von ukrainischen Staatsangehörigen mit 291 Fällen. Diese drei Länder machen zusammen fast die Hälfte aller Einbürgerungen aus.
Entwicklung der Einbürgerungszahlen
Die positive Entwicklung der Einbürgerungszahlen setzt sich damit in Sachsen fort. Im Jahr 2024 waren es noch rund 4.400 Einbürgerungen gewesen. Die Steigerung um 18 Prozent unterstreicht den Trend, dass immer mehr in Sachsen lebende Ausländer die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen. Die Statistik umfasst alle Personen, die im Laufe des Jahres 2025 durch Einbürgerung Deutsche wurden.
Hintergrund der Einbürgerungswelle
Experten führen den Anstieg unter anderem auf die verbesserten Integrationsangebote und die erleichterten Einbürgerungsbedingungen zurück. Viele der Eingebürgerten leben bereits seit mehreren Jahren in Deutschland und haben Sprachkurse sowie Einbürgerungstests absolviert. Die sächsische Landesregierung sieht in der Entwicklung ein positives Signal für die Integration von Zugewanderten.



