Das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Indien könnte laut Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD) das Wachstum in Sachsen ankurbeln. Besonders die Automobil- und Zulieferindustrie, der Maschinenbau sowie die Chemie- und Pharmawirtschaft würden profitieren. Panter bezeichnete das Abkommen als starkes Signal, insbesondere in Zeiten, in denen bisherige Partner versuchten, mit Zöllen bestehende Handelsstrukturen zu zerstören.
Panter reiste im vergangenen November selbst nach Indien für Wirtschaftsgespräche. Er berichtete von einem großen Interesse an sächsischen Technologien, Investitionen und Kooperationen. Die Partnerschaft stärke zudem Sachsens Chancen, internationale Fachkräfte zu gewinnen.
Hintergrund ist der Abschluss der Verhandlungen zwischen der EU und Indien über ein Freihandelsabkommen. Durch den Abbau von Handelsbarrieren und Zöllen soll der Austausch von Waren und Dienstleistungen zwischen beiden Wirtschaftsräumen angekurbelt werden.



