Erfolgreiche Sprengung von Panzerminen im Klietzer See
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat am heutigen Vormittag zwei Panzerminen im Klietzer See im Landkreis Stendal erfolgreich gesprengt. Wie ein Sprecher des Landkreises mitteilte, verlief der Einsatz planmäßig und ohne besondere Vorkommnisse. Die Gefahr für die Bevölkerung ist damit gebannt.
Sperrzone für Anwohner eingerichtet
Für die kontrollierte Sprengung hatten die Behörden vorsorglich eine Sperrzone mit einem Radius von 150 Metern eingerichtet. Anwohner und Anlieger mussten den Gefahrenbereich vorübergehend verlassen. Das Dorfgemeinschaftshaus stand als Ausweichquartier zur Verfügung. Nach Abschluss der Arbeiten konnten die Sperrmaßnahmen wieder aufgehoben werden.
Minen bei Räumungsarbeiten entdeckt
Die beiden Panzerminen waren bei Kampfmittelräumungsarbeiten im Klietzer See entdeckt worden. Der Landkreis hatte bereits zuvor mitgeteilt, dass die Munition aus der Zeit des Deutschen Reiches stammt und aufgrund ihres schlechten Zustands nicht transportiert werden konnte. Daher mussten die Sprengkörper vor Ort unschädlich gemacht werden.
Der Einsatz des Kampfmittelbeseitigungsdienstes verlief reibungslos. Der Landkreis Stendal bedankte sich bei den Anwohnern für ihr Verständnis und ihre Kooperation. Die Sperrungen wurden nach erfolgreicher Sprengung umgehend aufgehoben.



