St. Josefs: Sozialplan für betroffene Mitarbeiter unterzeichnet
St. Josefs: Sozialplan für Mitarbeiter unterzeichnet

Für die von den Schließungen mehrerer Abteilungen am St. Josefs-Krankenhaus in Potsdam betroffenen Mitarbeiter wurde ein Sozialplan unterzeichnet. Das teilten das Klinikdirektorium und die Mitarbeitervertretung in einem Brief mit, der im Krankenhaus aushängt und den Potsdamer Neuesten Nachrichten (PNN) vorliegt.

Hintergrund der Schließungen

Das Krankenhaus der Alexianer hatte Anfang vergangener Woche bekannt gegeben, dass infolge der Krankenhausreform die Bereiche Gynäkologie, Geburtshilfe und Neurologie geschlossen werden. Die Geburtsstation nimmt bereits seit Freitag aufgrund von Personalmangel keine neuen Patientinnen mehr auf. Der Sozialplan soll die finanziellen und beruflichen Folgen für die Beschäftigten abmildern.

Details zum Sozialplan

Der Sozialplan sieht unter anderem Abfindungen und Unterstützung bei der Jobsuche vor. Die genauen Konditionen wurden zwischen Klinikleitung und Mitarbeitervertretung ausgehandelt. „Wir haben uns intensiv um eine faire Lösung für unsere Mitarbeiter bemüht“, erklärte ein Sprecher des Klinikdirektoriums. Die Mitarbeitervertretung zeigte sich ebenfalls zufrieden: „Der Sozialplan bietet unseren Kollegen eine wichtige Absicherung in dieser schwierigen Situation.“

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Auswirkungen der Krankenhausreform

Die Schließungen sind Teil der bundesweiten Krankenhausreform, die auf eine Spezialisierung der Kliniken abzielt. Für das St. Josefs-Krankenhaus bedeutet dies eine Neuausrichtung auf andere medizinische Schwerpunkte. Die betroffenen Mitarbeiter haben nun die Möglichkeit, in andere Abteilungen des Hauses zu wechseln oder externe Angebote zu nutzen. Die Klinikleitung betonte, dass man alles daran setze, die Arbeitsplätze so weit wie möglich zu erhalten.

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