1100 Jahre alte Ureibe im Oberallgäu zum Nationalerbe-Baum ernannt
Im Oberallgäu bei Steibis steht ein ganz besonderer Baum: eine Eibe, die schätzungsweise 1100 Jahre alt ist. Bis vor wenigen Tagen war die sogenannte „Ureibe“ weitgehend unbekannt, doch nun wurde sie offiziell zum Nationalerbe-Baum erkoren. Damit zählt sie zu den bedeutendsten Bäumen Deutschlands.
Der Baum fällt im Landschaftsbild kaum auf, obwohl er vermutlich der älteste Baum Deutschlands ist. Experten schätzen sein Alter auf etwa 1100 Jahre. Die Auszeichnung als Nationalerbe-Baum soll auf die Einzigartigkeit und Schutzwürdigkeit dieses Naturdenkmals aufmerksam machen.
Die Ureibe bei Steibis ist ein stiller Zeuge der Geschichte. Sie hat viele Jahrhunderte überdauert und ist nun offiziell als nationales Naturerbe anerkannt. Die Ehrung erfolgte durch die Deutsche Dendrochronologische Gesellschaft, die mit dem Titel „Nationalerbe-Baum“ besonders alte und kulturhistorisch wertvolle Bäume auszeichnet.
Die genaue Altersbestimmung ist schwierig, da Eiben oft hohl sind und keine vollständigen Jahresringe aufweisen. Dennoch gehen Fachleute davon aus, dass die Ureibe zu den ältesten lebenden Organismen in Deutschland gehört. Ihr Standort im Oberallgäu ist nicht nur für Botaniker, sondern auch für Naturliebhaber von großem Interesse.
Mit der Ernennung zum Nationalerbe-Baum erhält die Ureibe einen besonderen Schutzstatus. Sie soll für künftige Generationen erhalten bleiben und als Symbol für die Beständigkeit der Natur dienen. Die Gemeinde Steibis und lokale Naturschutzverbände haben bereits Maßnahmen angekündigt, um den Baum und seine Umgebung zu schützen und Besuchern zugänglich zu machen.



