Berliner Firmengarten: Kaffeesatz fördert Artenvielfalt und Biodiversität
Berliner Firmengarten: Kaffeesatz fördert Artenvielfalt

Nachhaltigkeit im Unternehmen: Kaffeesatz als Dünger

Kaffee gehört wie der Schreibtisch oder der Stuhl zur Grundausstattung eines jeden Büros. Bei der Zehlendorfer Firma Knauer macht das bittere Getränk jedoch nicht nur die Mitarbeitenden wach, sondern der Kaffeesatz findet auch Verwendung im eigenen Garten. „Es wird sehr viel Kaffee getrunken in diesem Unternehmen“, sagt Armin Hunger. Als Hausgärtner der Firma freue er sich über das dabei entstehende Abfallprodukt. Den Kaffeesatz könne er auf den Komposthügeln im Garten verteilen.

Ein Vorbild für andere Unternehmen

Der Laborgerätehersteller zeigt, was möglich ist: Der Firmengarten dient nicht nur zur Mittagspause, sondern auch der Artenvielfalt. Ein Besuch vor Ort verdeutlicht, wie aus einer betrieblichen Grünfläche ein kleines Ökosystem werden kann. „Jedes Unternehmen hat Fläche, die naturnah gestaltet werden kann“, betont Hunger. Mit einfachen Mitteln wie Kompostierung und heimischen Pflanzen lasse sich die Biodiversität fördern.

Die Idee kam ursprünglich von den Mitarbeitenden, die sich mehr Grün am Arbeitsplatz wünschten. Heute ist der Garten ein Ort der Erholung und zugleich ein Beitrag zum Umweltschutz. Neben dem Kaffeesatz werden auch andere organische Abfälle aus der Kantine kompostiert. Der entstehende Humus wird für Beete und Sträucher genutzt, die wiederum Insekten und Vögeln Lebensraum bieten.

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Armin Hunger hofft, dass andere Firmen diesem Beispiel folgen. „Man muss kein großes Gelände haben, um etwas zu bewirken“, sagt er. Schon kleine Flächen könnten einen Unterschied machen. Der Garten von Knauer ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie Nachhaltigkeit und Arbeitsalltag miteinander verschmelzen können.

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