Ein möglicher Blitzeinschlag hat am Sonntagabend in Limberg (Landkreis Spree-Neiße) einen Brand im Schuppen eines Einfamilienhauses verursacht. Wie Polizei und Feuerwehr mitteilten, war gegen 20 Uhr Rauch aus dem Dachstuhl des Schuppens aufgestiegen. Die Feuerwehr rückte an und brachte das Feuer nach eigenen Angaben schnell unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand.
Ermittlungen zur Brandursache
Die Polizei geht derzeit von einem Blitzeinschlag als Auslöser aus. Ein abschließendes Ergebnis der Brandursachenermittlung steht jedoch noch aus. Die Kriminalpolizei hat die Untersuchungen aufgenommen. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.
„Der Brand war glücklicherweise schnell gelöscht, sodass ein Übergreifen auf das Wohnhaus verhindert werden konnte“, erklärte ein Sprecher der Feuerwehr. Die Einsatzkräfte waren mit mehreren Fahrzeugen vor Ort.
Hintergrund: Blitzeinschläge im Sommer
Blitzeinschläge treten besonders in den Sommermonaten bei Gewittern auf. Laut dem Deutschen Wetterdienst gibt es in Deutschland jährlich rund eine Million Blitze. Bei direkten Einschlägen kann es zu Bränden kommen, insbesondere in Gebäuden ohne Blitzableiter. Die Feuerwehr empfiehlt, bei Gewittern Schutz in geschlossenen Räumen zu suchen und elektrische Geräte vom Netz zu trennen.
Im vorliegenden Fall blieb es glücklicherweise bei einem Sachschaden. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Brandgeschehen geben können, sich zu melden.



