Im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern hat sich ein Brand auf rund 155.000 Quadratmeter ausgeweitet, wie die Behörden am Montag mitteilten. Das entspricht etwa der doppelten Fläche des Leipziger Hauptbahnhofs. Rund 340 Einsatzkräfte sind weiterhin vor Ort, um das Feuer zu bekämpfen. Nach Angaben der Behörden hat sich der Wind beruhigt, sodass sich der Brand derzeit nur noch langsam ausbreitet.
Munition im Brandgebiet erschwert Löscharbeiten
Im betroffenen Gebiet befindet sich Munition, weshalb der Munitionsbergungsdienst im Einsatz ist. Verletzte sind bislang nicht bekannt. Die zunächst angeordnete Evakuierung von Granzin sowie später auch von Granziner Mühle und Krienke wurde vorerst aufgehoben. Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte teilte jedoch mit, dass die Bewohner gebeten werden, wenn möglich, zunächst in Ausweichquartieren zu bleiben, um im Falle einer erneuten Ausbreitung schnell reagieren zu können.
Lage bleibt angespannt
Die Feuerwehr kämpft weiterhin gegen das Feuer, das sich aufgrund der Munitionsfunde und der unwegsamen Geländebedingungen als schwierig zu löschen erweist. Die Behörden appellieren an die Bevölkerung, die Sperrungen zu respektieren und das Brandgebiet zu meiden. Die Ursache des Brandes ist noch unklar; die Ermittlungen laufen.



